STEINDRUCK

Ansichten aus dem vorderen Druckraum mit Reiberpresse.

Die Pressung wird hier durch das Niederdrückeneines Holzreibers durch den Handhebel an der Oberseite der Presse erzeugt. Auf das Papier, am Stein legte man einen gut gefetteten Pressspannbogen und bewegte den "Karren" entweder mittels Handkurbel oder wie hier motorgetrieben durch den Reiber

Wir danken der Fa. KBA (König & Bauer Maschinenfabrik) für die Tatkräftige Unterstützung bei der Wiederherstellung.

Hier ein Ausschnitt aus dem Museum mit Steindruckplatten aus dem Litho-Archive.
Im Vordergrund eine Deckelschere
(Schneidlänge 2000 mm). Nur für gut trainierte Arbeiter, denn das Gegengewicht am Ende des Messers hat die Kleingkeit von 180 Kg.
Auf dieser Abb. sieht man eine Steinschleifmaschine ( derzeit in restauration daher nicht komplett).
Auf dem Kreuzgestell oberhalb der Maschine wird in einem Trog der Stein montiert und fixiert. Wen die Maschine läuft, wird über eine Exzenterwelle der Trog in eine kreisende Bewegung versetzt und die Steine, welche Gesicht an Gesicht liegen durch zustreuen von feinem Korund geschliffen. Nach dem Schliff, sind sie wieder für eine Neulithographierung bereit.
Teilansicht des Steindruck-museums der Fa. S&B in den Kellerräumlichkeiten der Offset- druckerei. In diesem Keller-geschoss war früher einmal das Archive der Lithosteine untergebracht. Laut Steinbuch, ein Inventurverzeichnis, waren es 4.000 Steine. Von denen sind heute noch 2.000 in allen Grössen vorhanden.

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